Verkehrszählung und Abschätzung Verlagerungswirkung

Bestehende Naubrücke in Laufen
Leistungen verkehrsteiner
  • Verkehrsdatenerhebung mittels Kamerageräten an mehreren Knoten
  • Analyse und Aufbereitung der Verkehrsdaten
  • Entwickeln Szenarien der Verkehrsverlagerung
  • Berechnung und Darstellung der prognostizierten Verkehrsverlagerung
  • Leistungsfähigkeitsberechnung projektierter Kreisverkehr

Projektbeschrieb

Die bestehende Naubrücke in Laufen muss aufgrund des Hochwasserschutzes ersetzt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Verlegung im Bereich des sogenannten Spilag-Areals diverse Vorteile bringen kann. Insbesondere könnte durch den Wegfall der Strassenverbindung im Bereich der heutigen Brücke ein grosser zusammenhängender Raum geschaffen werden, der als attraktive Fläche entlang der Birs für Freizeit und Naherholung dienen kann.

Die verkehrlichen Verlagerungswirkungen, die durch die Anpassungen im Strassennetz entstehen, sollten vorgängig abgeschätzt werden. Die verkehrsteiner AG ist vom Tiefbauamt des Kantons Basel-Landschaft beauftragt worden, Verkehrsdaten im gesamten Perimeter zu erheben und die verkehrliche Verlagerungswirkung abzuschätzen, die durch die Verlegung der Brücke zu erwarten ist.

Für die Verkehrsdatenerfassung kamen insgesamt sieben programmierbare Langzeitkameras zum Einsatz, mit welchen das Verkehrsgeschehen an diversen Knoten aufgezeichnet wurde. Die erhobenen Rohdaten wurde anschliessend quantitativ ausgewertet, sodass detaillierte Aussagen zum Verkehrsaufkommen inklusive den Abbiegebeziehungen an den Knoten sowie zum Fuss- und Veloverkehr auf dem bestehenden Strassennetz gemacht werden konnten.

In einem weiteren Schritt wurde der verkehrliche Effekt der Verschiebung der Naubrücke abgeschätzt. Hierfür wurden Szenarien erstellt, die unterschiedliche Annahmen hinsichtlich Fahrbeziehung resp. Quell-/Zielverkehre berücksichtigten. Die Umlegungswirkung wurde berechnet und in Form von Netzbelastungen und Differenznetzen dargestellt. Darauf aufbauend wurde zudem die Leistungsfähigkeit des projektierten Kreisverkehrs «Norimatt» berechnet.

Die Resultate wurden aufbereitet und den Auftraggebenden in Form eines Foliensatzes abgegeben.