Fachliche Begleitung der Planung einer «Schranke» für den Winter

Bisherige Signalisation im Winterhalbjahr
Leistungen verkehrsteiner
  • Erarbeitung Grundlagen
  • Ausarbeitung Anforderungsprofil an Teilsperrsystem
  • Systematische Evaluation verschiedener Teilsperrsysteme
  • Bericht mit tabellarischer Aufbereitung der Evaluation
  • Offertanfragen zur Errichtung der Bestvariante

Projektbeschrieb

Bei der Lauenenseestrasse, die den Lauenensee erschliesst, handelt es sich um eine gefährliche Strecke, welche durch Gefahrenzonen (z.B. Lawinengefahr) führt. Die Strasse wird mit eingeschränktem Winterdienst unterhalten. Aufgrund des hohen Andrangs mit verschiedenen Nutzungsansprüchen kam es besonders im Winterhalbjahr aufgrund des Verkehrs zu Beeinträchtigungen der Verkehrssicherheit.

Die Gemeinde Lauenen nahm sich der Problematik an und führte intensive Gespräche mit den Betroffenen über eine Verbesserung der Situation. Im Rahmen dieser Gespräche wurde beschlossen, die Strecke zwischen dem Steinbruch «Bochte» und dem Lauenensee im Winterhalbjahr als Allgemeines Fahrverbot mit «Ausgenommen Berechtigte» zu regeln. Von dieser Sperrung ausgenommen sollten nur Anwohnende und berechtigte Personen mit einer speziellen Bewilligung sein. Die Diskussion und Planung des Ausbaus zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und -durchlässigkeit für die Sommersaison wurde in Aussicht gestellt.

Für die Realisation einer Schranke standen insbesondere Haftungsfragen im Vordergrund. Die Schranke sollte als bauliche Massnahme angeschafft werden, weil das bestehende langjährige Fahrverbot immer häufiger missachtet wurde.

Die Gemeinde beauftragte daraufhin die verkehrsteiner AG, eine fachliche Begleitung für die Planung einer «Schranke» vorzunehmen. Zunächst wurde ein Anforderungsprofil für die geplante Teilsperrung während des Winterhalbjahres erstellt, um mit der kantonalen Bewilligungsbehörde die Änderung der Verkehrsanordnung zu besprechen. Im zweiten Schritt wurden verschiedene Teilsperrsysteme evaluiert und die geeignetste Lösung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und anderen Stakeholdern definiert. Die verkehrsteiner AG hat nach Beschluss der Bestvariante entsprechende Ausschreibungen und Offertvergleiche erstellt und die Gemeinde während dem Baubewilligungsprozess fachlich begleitet.